"Die Griechen provozieren!"

Die öffentlich-rechtliche Berichterstattung über die griechische Staatsschuldenkrise

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Erschienen am 08. September 2016
Autor: Kim Otto, Andreas Köhler, Kristin Baars

War die öffentlich-rechtliche Berichterstattung über die Griechenlandkrise neutral und ausgewogen? In welchem Verhältnis stehen positive und negative Wertungen über die beteiligten Akteure? Das OBS-Arbeitsheft 87 analysiert die Berichterstattung von "Tagesschau" und "Heute" und den Sondersendungen "Brennpunkt" und "ZDF spezial" zur griechischen Staatsschuldenkrise im gesamten Jahr 2015.

Dabei werden erhebliche Probleme in der Qualität der TV-Berichterstattung identifiziert: Während die Berichterstattung der Nachrichtensendungen die Relevanz des Themas angemessen widerspiegelte und hier auch das Kriterium der Vielfalt erfüllt wurde, zeigten sich Mängel bei den Kriterien der Neutralität, der Ausgewogenheit und der analytischen Qualität. Im Kontext der wichtigen Bedeutung die einem funktionierenden öffentlich-rechtlichen Rundfunk für die gelebte Vielfalt einer engagierten Zivilgesellschaft und für die Stabilität eines demokratischen Gemeinwesens zukommt, Stichwort Vertrauen, sollten die benannten Missstände dringlich wahrgenommen und künftig vermieden werden.

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Die Autoren

Andreas Köhler

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Professur für Wirtschaftsjournalismus
Universität Würzburg
Tel.: 0931 31-88226