Wenn Politik Presse macht

Gastbeiträge von Politiker*innen in ausgewählten Tageszeitungen

Erscheinungsdatum: 25. März 2021
OBS-Arbeitspapier 46
Autor: Marvin Oppong

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Gastbeiträge von Politiker*innen zählen zum Standardrepertoire des Journalismus, dabei sind sie aus journalistischer Sicht nicht unumstritten. Medien erlauben dabei politischen Akteur*innen, die sie eigentlich kritisch im Blick haben sollten, ungefiltert ihre Agenda zu verbreiten. Sollten Redaktionen also von Beiträgen aktiver Politiker*innen Abstand nehmen? Und welche journalistischen Grundsätze laufen Gefahr verletzt zu werden, wenn Zeitungen Politiker*innen solche Räume bieten? Unser OBS-Arbeitspapier möchte diese Fragen aufgreifen und eine Debatte über den Umgang deutscher Medien mit Gastbeiträgen von Politiker*innen anstoßen. Autor Marvin Oppong unterfüttert seine Argumente im vorliegenden Diskussionspapier mit einer kursorischen Analyse von Gastbeiträgen in FAZ, SZ und Tagesspiegel.

Gastbeiträge in Zeitungen

Politik-PR oder Debattenkultur?

Politikerinnen und Politiker äußern ihre Meinung nicht nur in Interviews: Manchmal schreiben sie auch selbst Zeitungsartikel. Diese so genannten Gastbeiträge sind umstritten. Denn in der Regel fehlt die kritische Einordnung durch die Redaktion.

Von Christopher Ophoven, Deutschlandfunk, 12.02.2020

Der Wolf im „FAZ“-Pelz

Gaulands Gastbeitrag

Gastbeiträge in Zeitungen sind wichtig für die gesellschaftliche Debatte. Doch sie sollten Politikern keine Bühne bieten. Erst recht keinen Rassisten.

Beitrag von Sophie Spelsberg, 08.10.2018

Zum Thema  Der Wolf im „FAZ“-Pelz

Aufruhr bei der "New York Times"

Das Altpapier vom 09. Juni 2020

Hat ein republikanischer Senator die bekannteste Zeitung der Welt getrollt? Sein Gastbeitrag sorgt nicht nur für eine Personalrochade bei der bekanntesten Zeitung der Welt.

Ein Altpapier von Klaus Raab vom 09. Juni 2020

Zum Thema  Aufruhr bei der "New York Times"

Die FAZ und ihre Gastbeiträge

Das Altpapier vom 13. Januar 2021

Der Gastbeitrag ist ein ambivalentes Genre. Im besten Fall erscheinen unter diesem Label Artikel, die substanzielle, halbwegs überraschende Ergänzungen des Positionen-Portfolios einer Zeitung oder Zeitschrift darstellen...

Ein Altpapier von René Martens vom 13.01.2021

Zum Thema  Die FAZ und ihre Gastbeiträge

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Marvin Oppong ist freier Journalist und Dozent aus Bonn. Im Fokus seiner Berichterstattung stehen Korruption, Lobbyismus, Datenschutz und Medienthemen. Zu seinen Spezialfeldern gehören das Informationsfreiheitsgesetz, Datenjournalismus und Werkzeuge für Internet-Recherchen. Oppongs Beiträge erschienen bisher unter anderem in den Nachrichtenmagazinen SPIEGEL und stern, in der Wochenzeitung DIE ZEIT, ebenso wie in den Tageszeitungen Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurter Rundschau oder dem Nachrichtenportal SPIEGEL ONLINE. Weitere Veröffentlichungen der Recherchen strahlten NDR und WDR in TV-Sendungen aus. Seit 2011 lehrt Marvin Oppong auch als Dozent Recherchetechniken in der journalistischen Aus- und Weiterbildung.

Kontakt
E-Mail: info(at)oppong.eu
Twitter: @MarvinOppong
www.oppong.eu

Marvin Oppong erhielt 2010 im Rahmen des Otto Brenner Preises ein Recherche-Stipendium zum Thema "Von Editierkriegen und Löschhöllen – Auftrags-PR in der deutschen Wikipedia"

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