Grafik Wolfgang Storz ./. NachDenkSeiten
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Unwahre Tatsachenbehauptung der NachDenkSeiten

Im August 2015 haben wir das 33-seitige OBS-Arbeitspapier 18 von Wolfgang Storz online auf unserer Webseite publiziert. In "Querfront - Karriere eines politisch-publizistischen Netzwerkes" hat der Autor Akteur*innen und Angebote aus der „alter­na­ti­ven“ Medi­en­land­schaft genauer betrachtet und unter anderem festgestellt, dass sich diese nicht in den gängigen Kategorien wie "rechts" oder "links" verorten lassen, sondern vielmehr politisch-publizistisch über ideologische Grenzen hinweg vernetzt sind.

Am 5. April 2021 publizierte Albrecht Müller den Beitrag "Wie der Mainstream gegen alternative Medien kämpft" von Ulrich Heyden auf den NachDenkSeiten. Darin hieß es: „nach einem Rechtsstreit mit dem Video-Blogger Ken Jebsen, der Wolfgang Storz unzulässige Verallgemeinerung vorwarf, musste Storz die Studie überarbeiten.“ (siehe Artikel bei web.archive.org).

Diese Aussage ist falsch, da es zu keinem Zeitpunkt einen Rechtsstreit zwischen unserem Autor Wolfgang Storz und Ken Jebsen gegeben hat. Wolfgang Storz ging gegen diese Tatsachenbehauptung juristisch vor. In einer ausführlichen Urteilsbegründung (Urteil vom 10. Februar 2022, Aktenzeichen 2 O 168/21) hat das Landgericht Landau nunmehr unter anderem ausgeführt, dass dies eine Tatsachenbehauptung ist, und zwar eine unwahre, und dass dadurch das Persönlichkeitsrecht von Wolfgang Storz verletzt wird. Zudem stellte es fest, dass es nie eine rechtliche Auseinandersetzung zwischen Ken Jebsen und Wolfgang Storz gegeben habe. 

Mehr Informationen gibt es in unserer Pressemitteilung

Zum OBS-Arbeitspapier 18 von Wolfgang Storz

Weitere interessante Informationen zum Thema

► Fall­stu­die zu den NachDenkSeiten der GegnerAnalyse (Zentrum Liberale Moderne): Vom Auf­klä­rungs- zum Querfront-Medium?

"Die Nachdenkseiten, ein Scharnier für Verschwörungsideologie", Markus Linden im Interview mit Wolfgang Storz, bruchstuecke.info, 23.05.2022