Otto Brenner Stiftung

Rhein-Main-Runde am 9. Mai

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde!

In der Metropolregion FrankfurtRheinMain wohnen und arbeiten etwa 5,6 Millionen Menschen. Dank eines dichten Verkehrsnetzes sind sie mobil. Allein die Stadt Frankfurt zählt über 336.000 Einpendler täglich – Tendenz steigend. Sie nutzen überwiegend das Auto und nehmen die täglichen, langen Staus in den Stoßzeiten des Berufsverkehrs in Kauf. Aber auch die Reisenden der Bahn und des ÖPNV, die 21 Prozent der Pendler ausmachen, werden nicht verwöhnt: Ausfälle, Verspätungen oder überfüllte Züge und Busse sind für sie zur regelmäßigen Erfahrung geworden. 

Die Stadt Frankfurt wächst (aktuell 710.000 Einwohner), und mit ihr wachsen die Verkehre.

Unter Einbeziehung der Vorschläge des DGB-Bezirk Hessen-Thüringen zu Straße, Schiene und Öffentlichem Personennahverkehr wollen wir mit unseren Experten die Fragen diskutieren: Welche Blaupausen müssen umgesetzt werden, welche Verbundmaßnahmen (Bahn und ÖPNV/rmv) könnten einen immer näher rückenden Verkehrskollaps in der Stadt und der Region am besten verhindern? 

Wir laden herzlich ein zu unserer Veranstaltung

Wachstum mit Anpassungsbedarf:
Verkehrsnetze – Schiene und ÖPNV – in FrankfurtRheinMain

Montag, 9. Mai, 19.00 Uhr
Main_forum (Vorstand der IG Metall)
Wilhelm-Leuschner-Str. 79
60329 Frankfurt am Main

Referenten:

Kai Daubertshäuser, Leiter des Geschäftsbereichs Bestell- und Infrastrukturmanagement, Rhein-Main Verkehrsverbund
Gabriele Kailing, Vorsitzende des DGB-Bezirks Hessen-Thüringen
Stefan Schwinn, Leiter Vertrieb DB Station&Service AG

Moderation: 

Ernst Ludwig Laux



Vorstellung der Rhein-Main-Runde

Die Rhein-Main-Runde ist aus dem Bedürfnis entstanden, kontroverse Themen aus dem begrenzten gewerkschaftlichen und parteipolitischen Rahmen herauszuholen und dafür eine öffentliche Plattform zu schaffen, die eine lebendige Debatte auf breiter Grundlage ermöglicht.
Mit Veranstaltungen über aktuelle Themen sowie über Grundfragen unserer ökonomischen und gesellschaftlichen Ordnung möchte die Rhein-Main-Runde einen offenen Meinungsaustausch zwischen Wissenschaftlern/-innen, Gewerkschaftern/-innen, Politikern/-innen und Bürgern/-innen anregen.

Dabei stehen folgende Fragen im Vordergrund:

  • Wie lässt sich angesichts der Umwälzungen, des sozio-ökonomischen Strukturwandels und der sich beschleunigenden Internationalisierung aller Lebensbereiche die soziale und demokratische Grundverfassung unserer Gesellschaft sicherstellen?
  • Wie kann die soziale Dimension im europäischen Integrationsprozess bei dessen Gestaltung berücksichtigt werden?
  • Wie lassen sich die Arbeitsbeziehungen in Europa weiterentwickeln?

Sozialstaatlichkeit und Sozialpartnerschaft, Beteiligungsrechte und Chancengleichheit für alle, Teilhabe der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer am wirtschaftlichen Fortschritt sowie Beteiligungsrechte im Unternehmen sind die Ziele, denen sich die Rhein-Main-Runde verpflichtet fühlt.