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Otto Brenner Newsletter

03/2018

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

in wenigen Tagen ist es wieder soweit. In Frankfurt am Main treffen sich die Mitglieder der Jury des Otto Brenner Preises zu ihrer Sitzung, um die diesjährigen PreisträgerInnen auszuwählen. Auf die ehrenamtlich tätige Preisjury kommt – wie schon in den letzten Jahren – wieder ein hartes Stück Arbeit und eine tolle Aufgabe zu. Die Jury kann die diesjährigen GewinnerInnen aus knapp 600 Bewerbungen auswählen. Angesichts der hohen inhaltlichen Qualität der vorliegenden Bewerbungen, können wir schon heute sicher sein, dass die Jury wieder KandidatInnen auszeichnet, die als journalistische Leuchttürme für außergewöhnliche Leistungen stehen und nicht nur die GewinnerInnen, sondern eine ganze Branche glänzen lassen. Denn in Zeiten massiver Vorbehalte und unverantwortlicher Angriffe auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, auf die freie Presse, mutige JournalistInnen und engagierte Medienhäuser ist es wichtiger denn je, dass möglichst viele öffentlich Flagge zeigen, kritischen Journalismus schützen und ihn z.B. durch attraktive Preise stützen. „Demokratie stirbt im Dunkeln“, dieses Leitmotiv der Washington Post, unterstreicht die zentrale Bedeutung eines intakten Mediensystems für die Überlebungsfähigkeit einer aktiven Zivilgesellschaft wie für die Stabilität demokratischer Ordnungen. Kritischer Journalismus ist der Sauerstoff, den jede Demokratie zum Überleben braucht. Mit der Auslobung unseres Preises für kritischen Journalismus ermutigen wir JournalistInnen, intensiv zu recherchieren, hartnäckig an einem Thema dranzubleiben, Missstände aufzudecken und mutig Fragen zu stellen.

Die seit Jahren hohe Zahl und die außergewöhnliche Qualität an Bewerbungen für den „Otto“ sind für uns auch ein Beleg dafür, dass es um den (privat finanzierten) Journalismus und das (öffentlich organisierte) Rundfunksystem in Deutschland viel besser bestellt ist, als uns das Populisten mit ihren Parolen von „System“- oder „Lügenpresse“ suggerieren wollen. Wir werden unsere Preisverleihung am 19. November deshalb auch wieder mit einer medienpolitischen Tagung verbinden, die aktuelle Ergebnisse einer OBS-Studie zum Thema „AfD und Medien“ vorstellt und diese mit ExpertInnen aus Medien, Wissenschaft und Publizistik diskutiert.

Mit diesem Newsletter machen wir auf die Einladung zur Preisverleihung und das Programm der Medientagung aufmerksam. Das Team der OBS dankt für das Interesse und freut sich auf Anmeldungen bis zum 5. Oktober.

Mit freundlichen Grüßen

Das OBS-Team

(September 2018)

Einladung Preisverleihung und Medientagung 2018

Fast 600 Bewerbungen gehen in diesem Jahr ins Rennen um den begehrten Preis der OBS für kritischen Journalismus. Die Gewinner werden in wenigen Tagen von der Jury ermittelt, die Preise von der Stiftung am 19. November (ab 17.00 Uhr) in Berlin überreicht.

Auch in diesem Jahr lädt die Stiftung wieder zu einer medienpolitischen Tagung ein. Wir stellen aktuelle Ergebnisse einer neuen Studie über Rechtspopulismus und Medien vor und diskutieren (ab 14:00 Uhr) mit Fachleuten aus Medien und Wissenschaft über „AfD und Medien“. Anmeldungen werden noch bis zum 5. Oktober online entgegengenommen; bitte die Teilnahmebedingungen beachten.

Weitere Infos:

Aktuelle OBS-Publikationen

Fußballjournalismus auf dem Prüfstand

OBS-Arbeitspapier 33

Für die einen sind sie nur Fanreporter, für andere Spielverderber – JournalistInnen, die über die schönste Nebensache der Welt schreiben. Aber: Wie ist es denn um den Fußballjournalismus insgesamt bestellt? Kann es überhaupt einen kritischen Journalismus in einer Branche geben, in der Umsätze in Milliardenhöhe erwirtschaftet werden, kickende Spieler als weltweit präsente Marken Vorbild sind und die Berichterstattung Teil einer Unterhaltungsindustrie geworden ist, die Ablenkung liefern und keine „schlechten“ Nachrichten produzieren soll. Wir gehen der Frage nach und machen 11 Vorschläge, was getan werden muss.

Toni Postel: Zwischen Fanreportern und Spielverderbern. Fußballjournalismus auf dem Prüfstand; AP 33 der OBS. Weitere Infos und Download

Interessenvertretung atypisch Beschäftigter

OBS-Arbeitspapier 32

BloggerInnen als JournalistInnen unterschätzt

OBS-Arbeitsheft 94

Fast vergriffen: Restbestände älterer OBS-Arbeitshefte

Das aktuelle AH 94 der OBS über „BloggerInnen“ ist weiterhin lieferbar; siehe Infos oben.

Alle anderen Arbeitshefte sind inzwischen vergriffen – abgesehen von zwei Ausnahmen. Restauflagen der Arbeitshefte 82 „Betriebsräte im Aufbruch“ und von AH 89 „Tarifkonflikte in den Medien“ sind noch vorhanden, Bestellungen weiterhin möglich.

 

  

Kooperationen, Links, Tipps und Termine