Headergrafik zum OBS-Arbeitspapier 63: Konzerne im Klimacheck"Integrated Business Reporting" als neuer Ansatz der Unternehmensberichterstattung

Konzerne im Klimacheck

"Integrated Business Reporting" als neuer Ansatz der Unternehmensberichterstattung

Erscheinungsdatum: 17. Januar 2024
OBS-Arbeitspapier 63
Autor: Lutz Frühbrodt

Download und Bestellung

Download der Kurzfassung

Wirtschaftswissenschaften, staatliche Stellen und Teile der Wirtschaft rücken ökologische und soziale Indikatoren bei der Bewertung von Unternehmen verstärkt in den Fokus.

Die bisher gängige Unternehmensberichterstattung muss künftig neben den klassischen Finanzkennzahlen (wie Umsatz, Gewinn usw.) verstärkt mit Klima-Indikatoren wie z. B. dem jährlichen Ausstoß eines Unternehmens an Treibhausgasen arbeiten. Arbeitspapier 63 zeigt anhand einer Medienresonanzanalyse auf, dass entsprechende Berichte bisher keine ganzheitliche Perspektive einnehmen – insbesondere die Unternehmensberichterstattung muss umdenken. Mit dem "Integrated Business Reporting" skizziert die Studie einen neuen, praxisnahen Ansatz, der neben rein ökonomisch-finanziellen auch messbare ökologische (und künftig auch soziale) Aspekte aufgreift. Damit Nachhaltigkeit kein „wirtschaftsjournalistisches Randphänomen“ bleibt, bedarf es auch mutiger Wirtschaftsredaktionen, die klimajournalistisch auf der Höhe der Zeit sind. 

Informationen zum Arbeitspapier 63

Beiträge des Autors

Arbeitspapier 63 online lesen

Kurzfassung Arbeitspapier 63 online lesen

Der Autor

Prof. Dr. Lutz Frühbrodt ist promovierter Volkswirt und seit 2008 Professor für Fachjournalismus und Unternehmenskommunikation an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt und leitet dort den gleichnamigen Master-Studiengang. Zuvor arbeitete Lutz Frühbrodt als Technologie-Reporter im Wirtschaftsressort der „Welt“-Gruppe sowie für den Deutschlandfunk.

In seiner Forschung nimmt Frühbrodt vor allem verschiedene Formen der Unternehmenskommunikation kritisch unter die Lupe, so zum Beispiel das sogenannte Content Marketing (2016) und das Influencer Marketing auf YouTube (2019) in viel beachteten Studien der Otto Brenner Stiftung. Darüber hinaus hat er das Standardwerk „Wirtschaftsjournalismus – ein Handbuch für Ausbildung und Praxis“ (2007) verfasst, das 2020 in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen ist. Im August 2021 verfasste er die Studie "Den richtigen Ton treffen -Der Podcast-Boom in Deutschland".

Kontakt:

Prof. Dr. Lutz Frühbrodt
Hochschule Würzburg-Schweinfurt
Mail: Lutz.Fruehbrodt(at)fhws.de

Weitere Informationen: fang.fhws.de | medienexperte.net

Weitere OBS-Studien zum Themenkomplex

Arbeitswelt und Demokratie in Ostdeutschland

Zurück zur Infoseite zum "Arbeitswelt und Demokratie in Ostdeutschland"

Informationsseite zum OBS-Arbeitsheft 113

Weiter zur Infoseite zum Arbeitsheft 113: "Moderne Wirtschaftsberichterstattung?"