Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleg*innen,
im Jahr 2026 vergibt die Otto Brenner Stiftung zum 21. Mal den Otto Brenner Preis für kritischen Journalismus. Erstmals erfolgt die Ausschreibung in Kooperation mit Netzwerk Recherche. Ziel der Zusammenarbeit ist es, den investigativen Journalismus in Deutschland nachhaltig zu stärken.
Bewerbungen für den Otto Brenner Preis 2026 sind ab sofort möglich.
Der Preis steht in der Tradition Otto Brenners, dessen Verständnis von Demokratie und öffentlicher Verantwortung den Maßstab der Auszeichnung bildet:
„Nicht Ruhe und Unterwürfigkeit gegenüber der Obrigkeit ist die erste Bürgerpflicht, sondern Kritik und ständige demokratische Wachsamkeit.“
(Otto Brenner, 1968)
Der Otto Brenner Preis setzt – nach einem Jahr Pause - neue Akzente: Statt wie bisher drei werden nun vier Recherchestipendien (dotiert mit insgesamt 24.000 Euro) vergeben. Es gibt drei Preise: Den Otto Brenner Preis für kritischen Journalismus (dotiert mit 5.000 Euro), den neuen Preis für die beste lokale Recherche (dotiert mit 3.000 Euro) und den Newcomer*innenpreis für engagierten Journalismus (dotiert mit 3.000 Euro).
Über die Vergabe entscheidet eine unabhängige Jury. Ihr gehören an: Brigitte Baetz, Nicole Diekmann, Volker Lilienthal, Henriette Löwisch, Heribert Prantl, Harald Schumann und Christiane Benner.
Bewerbungsschluss ist Mittwoch, der 4. März 2026 (einschließlich).
Die Preisverleihung wird im Rahmen der Jahreskonferenz der Netzwerk Recherche am 11. Juni in Hamburg stattfinden. Nähere Informationen dazu folgen.
Wir bitten darum, diese Ausschreibung bei Interesse auch innerhalb Ihrer Redaktionen oder Netzwerke weiterzugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Otto Brenner Stiftung