Unterhaltung aus Bayern, Klatsch aus Hessen? Eine Programmanalyse von BR und hr

Informationen zum Arbeitspapier 25

Erschienen am 25. Januar 2017
Autoren: Eva Spittka, Matthias Wagner, Anne Beier, Joachim Trebbe

In diesem OBS-Arbeitspapier stellen wir eine weitere inhaltsanalytische Programmstudie der Dritten Programme der ARD vor. Die erste dieser Untersuchungen bezog sich auf eine Programmstichprobe der Angebote von SWR und NDR aus dem Herbst 2012, in der zweiten, zwei Jahre später durchgeführten Studie standen die Programme des WDR- und des MDR-Fernsehens im Mittelpunkt. Die nun vorgelegte Studie bezieht sich auf die regionalen Fernsehprogramme des Hessischen Rundfunks (hr) und des Bayerischen Rundfunks (BR) im Frühjahr 2016.

Eine der zentralen Feststellungen der früheren Untersuchungen war, dass nur durch hohe Wiederholungsraten der jeweilige Sendebetrieb überhaupt aufrecht zu erhalten ist. Ein Ergebnis, das sich mit der vorliegenden Studie für den hr ebenfalls bestätigen lässt. Anders der BR-Ansatz. Er überbrückt die Nachtstunden mit Füllmaterial statt mit fernsehpublizistischen Wiederholungen – Wiederholungen allgemein machen gleichwohl immer noch ein Fünftel der gesamten Sendezeit aus.

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Die Autoren

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Eva Spittka arbeitet als Projektleiterin bei der GöfaK Medienforschung GmbH. Sie konzipiert und realisiert Medienanalysen mittels sozialwissenschaftlicher Forschungsmethoden, der Schwerpunkt liegt auf inhaltsanalytischer Fernsehprogrammforschung.

Kontakt:
spittka(at)goefak.de
Tel.: 030-28884-861

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