Marktordnung für Lobbyisten

Wie Politik den Lobbyeinfluss regulieren kann

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Leider ist die Printversion der Studie vergriffen! Sie steht aber weiterhin als Download zur Verfügung!

Erschienen am 5. Dezember 2012
Autoren: Andreas Kolbe, Herbert Hönigsberger, Sven Osterberg

Der Lobbyismus in Deutschland bedarf zeitgemäßer Regeln. Seine Ordnung ist eine Herausforderung für die Demokratie. Doch die Demokratie in Deutschland hat ihr Verhältnis zu den großen Lobbys und ihren kleinen Lobbyisten bisher weder geklärt noch geordnet. Der Vorschlag der Otto Brenner Stiftung leistet einen Beitrag für diese Diskussion. Die Studie „Marktordnung für Lobbyisten“ nimmt Partei für die Demokratie und die demokratische Republik, den Souverän, das Parlament, den Primat der Politik und die legitime Interessenvertretung. Sie setzt sich von bloßen Forderungen nach noch mehr Transparenz ab und verlangt, fragwürdige Praktiken abzustellen. Im Zentrum der Studie steht das Verhältnis der Lobbyisten zum Parlament. Ziel ist die Stärkung der Interessenvertretung, die Stärkung der Politik und die Stärkung der Demokratie durch eine Revitalisierung des Parlaments.

Informationen zur Studie

  • Pressemitteilung vom 5. Dezember 2011: „Marktordnung für Lobbyisten“ vorgelegt [PDF]
  • Aufzeichnung einer öffentlichen Veranstaltung mit Herbert Hönigsberger, am 3. Juni 2012 in Frankfurt am Main. Weitere Informationen sind auf den NachDenkSeiten zu finden.
  • Interview mit Autor Herbert Hönigsberger: Lobbyisten gefährden Demokratie, Bayern 2, 12.12.2011
  • Audiomitschnitt Vorstellung der "Marktordnung für Lobbyisten", Berlin, 06.12.2011
  • Interview mit Andreas Kolbe, RBB Kulturradio, 07.12.2011
  • Interview mit Andreas Kolbe, SR2 Kulturradio Bilanz am Abend, 06.12.2011

Arbeitsheft 70 online lesen

Einführung zur Lobby-Studie von Andreas Kolbe, Mitautor der Studie, 06.12.2011, LV RLP

Wir reden heute über Lobbyismus und wie er zu ordnen ist, weil heute die „Lobby-Studie“ der Otto Brenner Stiftung erscheint.

Die Studie erscheint, weil der Lobbyismus in Deutschland zeitgemäße Regeln braucht, damit die Demokratie ihr Verhältnis zu den Lobbys und ihren Lobbyisten klärt und ordnet. 

Als einer der Autoren werde ich nun ein paar kurze einführende Bemerkungen zum Aufbau und zum Inhalt der Studie machen....

Zum Thema

Andreas Kolbe 
geboren 1978, arbeitet als Sozialwissenschaftler und Publizist in Berlin. Studium der Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin. Gründungsmitglied und seit 2002 Mitglied der Geschäftsführung des Netzwerks Nautilus Politikberatung. Hauptsächlich auf den Gebieten Diskurs- und Semantikanalyse, Strategieentwicklung sowie Politik und Sprache tätig.

Zum Thema

Herbert Hönigsberger
geboren 1948, ✝ 2015, Sozialwissenschaftler, Publizist, Politikberater. 
1983/84 wissenschaftlicher Mitarbeiter beim ersten Fraktionsvorstand der Grünen im Bundestag. Seitdem Berater verschiedener Bundespolitiker. Mitinhaber der IST-GmbH, Gesellschaft für angewandte Sozialwissenschaft und Statistik  Berlin/Heidelberg/Ebertsheim. Sprecher des Gesellschafterausschusses Nautilus Politikberatung. Autor zahlreicher Artikel zu Politik und Politikberatung, Durchführung zahlreicher Forschungs-, Entwicklungs- und Modellvorhaben für diverseöffentliche Auftraggeber.

Zum Thema

Sven Osterberg
geboren 1971, arbeitet als Sozialwissenschaftler und Publizist in Berlin. Ausbildung zum Industrieelektroniker. Anschließend Studium der Soziologie, Politischen Wissenschaften und Sozialwissenschaften an der FU Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin. Gründungsmitglied und seit 2006 Mitglied der Geschäftsführung des Netzwerks Nautilus Politikberatung.Tätig vor allem auf dem Gebiete der quantitativen und qualitativen Diskursanalyse.