Qualifiziert für die Zukunft?

Zur Pluralität der wirtschaftsjournalistischen Ausbildung in Deutschland

Erscheinungsdatum: 17. Juni 2021
OBS-Arbeitsheft 104
Autor: Valentin Sagvosdkin

Die Qualität der wirtschaftsjournalistischen Berichterstattung führt seit Jahren zu Auseinandersetzungen und Kontroversen. Kritisiert wird, dass einseitige Sichtweisen dominieren und konzeptionelle Vielfalt nicht genügend abgebildet wird. Unsere empirisch breit angelegte Studie geht der Frage nach, wie wirtschaftswissenschaftlich plural und reflexiv Wirtschaftsjournalist*innen ausgebildet und qualifiziert werden. Grundlegende Qualifizierungszugänge werden identifiziert, über 300 Modulangebote aus 17 Studiengängen von sechs Universitäten und drei Hochschulen untersucht. Ergebnis: Die wirtschaftsjournalistischen Zugänge zeichnen sich nicht durch inhaltliche Breite aus, sondern haben eine wirtschaftspolitische Schlagseite. So wird etwa der Pluralismus-Debatte in den Wirtschaftswissenschaften kaum Rechnung getragen. OBS-Studienautor Sagvosdkin bilanziert: „Vermutlich ist angehenden Wirtschaftsjournalist*innen kaum bewusst, dass sie in ihrer Ausbildung wenig Fachwissen aus den Wirtschaftswissenschaften, sondern überwiegend eine neoklassische Monokultur vermittelt bekommen“.

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Valentin Sagvosdkin (M.A.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung. Neben der Pluralität in der Wirtschaftswissenschaft und im wirtschaftspolitischen Journalismus beschäftigt er sich mit der Vielfalt der Narrative für ein nachhaltiges Wirtschaften. Er ist zudem freiberuflicher Bildungsreferent für sozioökonomische und politökonomische Themen sowie zu pluraler Ökonomik und zu Narrativen in der Ökonomik.

Kontakt

Valentin Sagvosdkin
Institut für Ökonomie Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung
Postfach 1146
D-54461 Bernkastel-Kues
E-Mail: valentin.sagvosdkin(at)cusanus-hochschule.de
Webseite: www.cusanus-hochschule.de

 @sagvosdkin