Desiderius-Erasmus-Stiftung

Politische Bildung von Rechtsaußen

OBS-Arbeitspapier 51
Erscheinungsdatum 8. Oktober 2021
Autoren: Arne Semsrott/Matthias Jakubowski

Leider ist die Printversion der Studie vergriffen! Sie steht aber weiterhin als Download zur Verfügung!

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Informationen und Material zum Thema des Papiers:

OBS-Publikationen zum Thema Rechtspopulismus:

Mit dem Wiedereinzug der Alternative für Deutschland (AfD) in den Deutschen Bundestag könnte mit ihrer parteinahen Desiderius-Erasmus-Stiftung (DES) erstmals von Seiten des Staates eine Stiftung gefördert werden, die dem extrem rechten Parteienspektrum nahesteht. Das OBS-Arbeitspapier zeigt, dass die DES ein zentraler Baustein für Versuche der Neuen Rechten werden könnte, in Deutschland Hegemonie im vorpolitischen Raum zu erlangen. Entscheidende Akteur*innen der Stiftung sind seit Jahrzehnten in der Neuen Rechten gut vernetzt und organisiert. Zu befürchten ist, dass mit einer staatlichen Förderung in zweistelliger Millionenhöhe die DES dauerhafte Strukturen schaffen könnte, um menschenfeindliche Positionen der Neuen Rechten in der Gesellschaft stärker zu platzieren und zu verankern.

Informationen zum Arbeitspapier 51

Campact-Kampagne

Kein Steuergeld für die AfD-Stiftung!

Arbeitspapier 51 online lesen

Thema unseres Papers bei ZDF Magazin Royale

Bildungsstätte Anne Frank: Der Stiftungstrick der AFD

Wird die DES bald öffentlich gefördert?

taz-Beiträge zur AfD-nahen Erasmus-Stiftung

Manifest zivilgesellschaftlicher Organisationen

www.kein-geld-fuer-die-afd.de

Kampagne der Anne-Frank-Bildungsstätte

Policy Paper #4 der Ludwig Börne-Professur, Justus Liebig-Universität Gießen

Cremer, Hendrik (Mai 2022): Staatliche Gelder für rassistische und rechtsextreme Bildungsarbeit?
Rechtsgutachten zur Frage der staatlichen Förderung der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung

Arbeitspapier 38: Rechte Allianzen in Europa
Wie sich NationalistInnen gegen die EU verbünden

Arbeitspapier 30: Netzwerk AfD
Die neuen Allianzen im Bundestag

Die Autoren

Arne Semsrott

Arne Semsrott (M.A.) ist Politikwissenschaftler und Journalist. Er ist Projektleiter von FragDenStaat und beschäftigt sich mit Transparenz und Informationsfreiheit. Zu diesen Themen hält er regelmäßig Seminare und Vorträge – in der Vergangenheit unter anderem auch bei Veranstaltungen der Rosa-Luxemburg-Stiftung, der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Konrad-Adenauer-Stiftung. 2016 hat Semsrott das OBS-Arbeitspapier 23 zu Informationsfreiheit verfasst und in den Jahren 2015 und 2016 für seine Arbeit den Otto Brenner Preis entgegengenommen.

Kontakt:

Arne Semsrott
Projektleiter FragDenStaat
E-Mail: arne.semsrott(at)okfn.de
@arnesemsrott
@fragdenstaat
www.fragdenstaat.de

Matthias Jakubowski

Matthias Jakubowski ist Jurist, war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kriminalwissenschaften der Universität Göttingen und zuletzt im Bundestag Referent im Arbeitskreis Innenpolitik der Linksfraktion. Er arbeitet zu den Themen Rechtsextremismus, Islamismus, Terrorismus und der Rolle von Sicherheitsbehörden.

Kontakt:

Matthias Jakubowski
Mail: matthias.jakubowski(at)posteo.de

@tiisbosbi

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