Otto Brenner Stiftung

Rhein-Main-Runde am 21. April

Das Thema „Zukunft der Arbeit – Arbeit der Zukunft“ stößt gegenwärtig (wieder) auf großes Interesse. Wir freuen uns, gemeinsam mit dem in der IG Metall neu geschaffenen Ressort „Zukunft der Arbeit“, zu einer spannenden Rhein-Main-Runde einladen zu können.

In der Veranstaltung geht es u. a. um die Frage, ob Automation zu einer neuen Polarisierung zwischen den Beschäftigtengruppen führt oder zu einer Aufwertung von Industriearbeit beiträgt. Analysiert wird, ob die „digitale Revolution“ in gleichem Maße neue Arbeitsplätze schafft, wie sie „alte“ Arbeitsplätze zu vernichten droht. Kurz: Es werden Chancen und Grenzen der Technikgestaltung diskutiert und die Perspektiven einer neuen Humanisierungspolitik ausgelotet.

„Die Zukunft der Arbeit im digitalen Industriezeitalter“

Es diskutieren:

  • Jörg Hofmann, 2. Vorsitzender der IG Metall
  • Prof. Dr. Klaus Mainzer, Wissenschaftsphilosoph und Gründungsdirektor des Munich Center for Technology in Society (MCTS)
  • Frank Rieger, Chaos Computer Club und Co-Autor des Buches „Arbeitsfrei. Eine Entdeckungsreise zu den Maschinen, die uns ersetzen“

Moderation:

Dienstag, 21. April 2015, 19:00 Uhr
main_forum (Vorstand der IG Metall)
Wilhelm-Leuschner-Straße 79
60329 Frankfurt am Main 

Vorstellung der Rhein-Main-Runde

Die Rhein-Main-Runde ist aus dem Bedürfnis entstanden, kontroverse Themen aus dem begrenzten gewerkschaftlichen und parteipolitischen Rahmen herauszuholen und dafür eine öffentliche Plattform zu schaffen, die eine lebendige Debatte auf breiter Grundlage ermöglicht.
Mit Veranstaltungen über aktuelle Themen sowie über Grundfragen unserer ökonomischen und gesellschaftlichen Ordnung möchte die Rhein-Main-Runde einen offenen Meinungsaustausch zwischen Wissenschaftlern/-innen, Gewerkschaftern/-innen, Politikern/-innen und Bürgern/-innen anregen.

Dabei stehen folgende Fragen im Vordergrund:

  • Wie lässt sich angesichts der Umwälzungen, des sozio-ökonomischen Strukturwandels und der sich beschleunigenden Internationalisierung aller Lebensbereiche die soziale und demokratische Grundverfassung unserer Gesellschaft sicherstellen?
  • Wie kann die soziale Dimension im europäischen Integrationsprozess bei dessen Gestaltung berücksichtigt werden?
  • Wie lassen sich die Arbeitsbeziehungen in Europa weiterentwickeln?

Sozialstaatlichkeit und Sozialpartnerschaft, Beteiligungsrechte und Chancengleichheit für alle, Teilhabe der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer am wirtschaftlichen Fortschritt sowie Beteiligungsrechte im Unternehmen sind die Ziele, denen sich die Rhein-Main-Runde verpflichtet fühlt.