2019/06 | Strukturwandel der Automobilindustrie in der Region Südwestsachsen – Arbeit der Zukunft integriert und beschäftigungsorientiert gestalten

Projektnehmer: IMU - Institut Berlin GmbH

Projektende: 31.12.2020

Projektkategorie: Fachkräfte/demografischer Wandel

Die IMU Institut Berlin GmbH erarbeitet mit Unterstützung der Stiftung Neue Länder eine Studie zum Thema Strukturwandel der Automobilindustrie in der Region Südwestsachsen – Arbeit der Zukunft integriert und beschäftigungsorientiert gestalten.

Ziel dieser Studie ist die Erarbeitung eines integrierten Entwicklungsansatzes, um den strukturellen Wandel der Region, welcher aufgrund der Transformation der hier dominierenden Automobilindustrie zu erwarten ist, gestalten zu helfen. Hierbei sollen vor Allem auch Beschäftigungssicherung und –entwicklung, die Qualität der Arbeit sowie die Qualifikation der Beschäftigten respektive deren Fortentwicklung eine Rolle spielen. Durch den handlungsorientierten Ansatz der Studie soll diese einen Beitrag zur erfolgreichen Gestaltung des Strukturwandels leisten, indem eine regionale Entwicklungsstrategie aufgezeigt wird und konkrete Empfehlungen für die Regional- und Strukturpolitik sowie betriebliche Akteure erarbeitet werden. Vor dem Hintergrund der 4 großen Entwicklungstrends demographischer Wandel, Digitalisierung, nachhaltiges Wirtschaften/ Energie- und Verkehrswende und Wandel der Automobilindustrie/ Elektrifizierung soll beleuchtet werden, unter welchen Bedingungen diese Veränderungen – insbesondere der regional bedeutsamen Automobilindustrie – zu einer Stärkung der Region beitragen könnten. Auf diese Weise soll ein Beitrag zur Gestaltung des Strukturwandels geleistet werden, der neben Feldern wie Industrie-, Regional- und Wirtschaftspolitik schwerpunktmäßig eine beschäftigungsorientierte Perspektive einnimmt und Handlungsempfehlungen für Akteure der Arbeitsmarktpolitik, Qualifizierung und Personalentwicklung gibt. Zielgruppen sind allgemein Politik, Regionalentwicklung, Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsförderung, Sozialpartner und Betriebe.
Die Studie wird in fünf Arbeitspaketen realisiert: 
1. Demographie, Digitalisierung, Nachhaltigkeit, E-Mobilität.
2. Regionale Auswirkungen der industriellen Transformation der Automobilindustrie.
3. Konzipierung der Konturen eines regionalen Entwicklungsleitbildes.
4. Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik, Industriepolitik, Regional- und Strukturpolitik, Qualifizierungspolitik.
5. Handlungsoptionen, Umsetzung und Implikationen.
Schließlich sollen die Ergebnisse in einer Dokumentation veröffentlicht und in Workshops kommuniziert werden.