2017/09 | "Sprungbrett - Nachhaltige Fachkräftesicherung in Sachsen-Anhalt"

Projektnehmer: Bildungs-, Technologie- und Handelsgesellschaft mbH

Projektende: 31.12.2020

Projektkategorie: Integration von (Langzeit-) Arbeitslosen

Die Bildungs-, Technologie- und Handelsgesellschaft mbH Eisleben (BTH) setzt das Projekt Sprungbrett - Nachhaltige Fachkräftesicherung in Sachsen-Anhalt um, das auf den Erfahrungen mehrerer Vorläuferprojekte aufbaut und diese modifiziert fortführt. 
Ziel des Vorhabens ist es, offene Stellen bei regionalen Unternehmen zu akquirieren und diese in Kombination mit intensiver Betreuung und Qualifizierungsbausteinen mit Langzeitarbeitslosen zu besetzen, zudem findet bei Bedarf eine weitergehende Betreuung der vermittelten Arbeitnehmer statt, um Konflikte zu moderieren und eine Festigung der Teilnehmer zu erreichen: 
• So werden einerseits vorwiegend Arbeitslose aus den Rechtskreisen SGB II und III im Alter zwischen 25 und 50 Jahren mit und ohne Berufsabschluss mit Hilfe von individuellen (Zusatz-) Qualifizierungen im Kontakt bzw. in Abstimmung mit potentiell interessierten Unternehmen zu einer Arbeitsaufnahme ertüchtigt.
• Weiterhin werden die teilnehmenden Unternehmen (KMU) für die in Zeiten des demographischen Wandels zunehmende Bedeutung von Personalentwicklung sensibilisiert, darüber hinaus werden auch konkrete Vorschläge bzw. Pläne für die innerbetriebliche Qualifikation erarbeitet um die Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern.
• Zusätzlich wird ein weiterer Schwerpunkt auf die verstärkte Gewinnung weiblicher Teilnehmer gelegt, gleiches gilt für potentielle Teilnehmer mit Migrationshintergrund.

Das Projekt besteht aus folgenden Arbeitspaketen: Analyse des Fachkräftebedarfs der regionalen Unternehmen, vorwiegend KMU; Auswahl geeigneter Teilnehmer, um die ermittelten Bedarfe der Betriebe zu decken; Konsolidierung der Teilnehmer durch Unterstützung bei Problemlagen, Ermittlung von Unterstützungsbedarfen und Erarbeitung eines Qualifizierungsplans; Qualifizierung der Teilnehmer durch Praktika und Ausbildungsbausteine sowie schließlich Vermittlung in die Unternehmen, danach bei Bedarf weiterführende Betreuung. 
Die Realisierung erfolgt in enger Kooperation mit diversen Partnern wie DGB/IG Metall, Landesfrauenrat, IHKen und HWKen, die auch in einer einzurichtenden Steuerungsgruppe mitwirken.