Otto Brenner Stiftung

Publikationen der Stiftung Neue Länder

Im Zeichen des Fachkräftemangels – Neue Entwicklungen im Agieren vor allem jüngerer Arbeitnehmer speziell am ostdeutschen Arbeitsmarkt

Die vorliegende Untersuchung ist veranlasst worden durch eine Entwicklung, die von vielen Beobachtern des Arbeitsmarkts und der Arbeitspolitik für wenig wahrscheinlich gehalten wurde und wird: Die gewerkschaftlichen Mitgliederzahlen in Sachsen-Anhalt nehmen sichtbar zu; die Neuwahl von Betriebsräten findet in beachtlichem Umfang statt; die Tarifbindung nimmt ebenfalls – wenn auch deutlich langsamer – zu. Diese Entwicklungen werden in der Untersuchung nachgezeichnet, vor dem Hintergrund der Entwicklung des Arbeitsmarktes in Sachsen-Anhalt, speziell in der Metallindustrie, analysiert und in einen Zusammenhang mit aktuellen arbeitspolitischen Themen gestellt.

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Arbeitskräftesicherung in der ostdeutschen Automobilindustrie

Das gestellte Thema, "Fachkräftesicherung und Perspektiven der ostdeutschen Automobilindustrie", ist in mehrfacher Hinsicht eine große Herausforderung: Zum einen geht es um den Strukturwandel in einer in der deutschen Industriestruktur zentralen Branche, der Automobilindustrie. Zum anderen geht es um deren spezifische Struktur in Ostdeutschland. Drittens geht es um die Debatte über Fachkräftemangel und Demografie-Probleme, die - so die Prognosen - die Wirtschaft in Ostdeutschland in Zukunft besonders hart treffen werden. Und im Sinne der West-Ost-Angleichung geht es viertens um die Qualität von Arbeitsbedingungen und um Entgelte sowie fünftens um den Beitrag von Mitbestimmung zur Reduzierung von Divergenzen zwischen West- und Ostdeutschland. Bedeutung ist, ist unstrittig. Sie steuert ein Drittel aller bundesdeutschen Ausgaben für Forschung und Entwicklung bei, ist zentraler Kern der industriellen Basis des deutschen Wirtschaftsmodells, das wesentlich dazu beigetragen hat, dass Deutschland die Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009 im internationalen Vergleich weniger schwer traf.

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Kennziffer "Produktivität" – Bedeutung und Anwendungsmöglichkeiten am Beispiel der Metall- und Elektroindustrie in Ostdeutschland

In der betrieblichen wie in der regional- und strukturpolitischen Diskussion taucht der Begriff "Produktivität" in unterschiedlichen Zusammenhängen auf. Im regionalwirtschaftlichen Kontext wird er häufig genutzt, um wirtschafts- und industriepolitische Vorschläge zur Forcierung des regionalen Wachstums zu begründen. So unterschiedlich die dazu unterbreiteten Vorschläge aus angebotsorientierter oder nachfrageorientierter Perspektive auch sein mögen, so konsensfähig scheint das Ziel, Wachstum durch Produktivitätssteigerungen zu generieren.

In dieser Kurzstudie wird daher zunächst der Frage nachgegangen, was der Produktivitätsbegriff grundsätzlich aussagt und was nicht. Es wird diskutiert, wie Produktivität in der regionalwirtschaftlichen Diskussion dargestellt wird. Nach einer Überprüfung der Indikatoren und deren Aussagekraft werden jene strukturellen Faktoren vorgestellt, die die "regionale Produktivität" beeinflussen können. Und es wird gefragt, welche Regionen denn überhaupt mit Blick auf die Produktivität vergleichbar sein können. Die Verwendung des Produktivitätsbegriffs im Branchenzusammenhang wird in der Kurzstudie dargestellt. Dabei wird insbesondere das Verhältnis von Produktivität und Betriebsgröße in der Metall- und Elektroindustrie beleuchtet.

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Aktives Altern in Brandenburg und Sachsen gestalten – Ein Praxisleitfaden

Aktives Altern im Betrieb gestalten – so lautete der Projekttitel und zugleich die Aufforderung im Rahmen des Modellvorhabens im Zeitraum vom 01.07.2013 bis zum 30.08.2015. Von zahlreichen betrieblichen Entscheidungsträgern und Entscheidungsträgerinnen in den Bundesländern, u. a. Sachsen und Brandenburg, ist dieser Aufruf und das damit verbundene Unterstützungsangebot aufgenommen worden. In den betrieblichen Gesprächen als auch in zahlreichen Informations- und Transferveranstaltungen sind die demografischen Herausforderungen diskutiert worden, die Handlungsnotwendigkeiten wurden betont – und doch zeigt sich in der betrieblichen Wirklichkeit sehr häufig, dass für „Aktives Altern im Betrieb gestalten“ langfristige und strukturierte Handlungsansätze die zeitlichen und personellen Ressourcen für zielgerichtetes Handeln oftmals nicht ausreichend gegeben sind.

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Fit durch neue Arbeit im Gesundheitswesen

Ein arbeitsmarktpolitisches Vorhaben zur Unterstützung Pflegebedürftiger und ihrer Angehörigen

Erfahrungen und Ergebnisse eines Projektes

Ziel des in diesem Bericht behandelten Projektes "Fit durch neue Arbeit im Gesundheitswesen" ist es, gleichzeitig zwei gesellschaftlichen Herausforderungen entgegenzutreten, indem sie miteinander verknüpft werden. Dazu gehört einerseits der wachsende Anteil der älteren Bevölkerung an der Gesamtbevölkerung durch den demographischen Wandel und andererseits die Herausforderung hoher Arbeitslosenzahlen. Chemnitz gehört innerhalb der Bundesrepublik zu den Städten mit dem prozentual höchsten Anteil von BürgerInnen über 65 Jahre. 2009 betrug dieser Anteil 27,1 % (BBSR 2012). Gleichzeitig waren 2009 in Chemnitz 5.732 Arbeitslose aus sozialpflegerischen Berufen gemeldet.

Zu diesem Anlass wurde das Projekt entwickelt, in dem 15  Arbeitslose im Bereich Pflegebegleitung qualifiziert und beim Aufbau einer Organisationsstruktur unterstützt werden sollten. Dieses Modellprojekt setzt dabei an der Novellierung der Pflegegesetzgebung an, wonach die Entlohnung gemäß § 45b SGB XI möglich ist.

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ZIEL – Zielgerichtete Integration junger Langzeitarbeitsloser.

Absicht und Aufgabe des Pilotprojektes ZIEL war es, Instrumente und Maßnahmen zu entwickeln und zu erproben, die in engem Zusammenwirken des Maßnahmeträgers mit Betrieben eingesetzt werden können, um den Übertritt der in Ostdeutschland besonders zahlreichen langzeitarbeitslosen jungen Erwachsenen in dauerhafte Erwerbstätigkeit wesentlich zu erleichtern. In der nun verfügbaren Broschüre werden Grundzüge und Ergebnisse der Projektarbeit dokumentiert, die auch für andere, ähnlich gelagerte Integrationsprojekte in Zukunft von Interesse sind.

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Zukunft sichern

Wie Sie als Betriebsrat eines KMU die Auswirkungen des demographischen Wandels mitgestalten können

Erfahrungen und Ergebnisse eines Projektes

Eine Arbeitshilfe der Otto Brenner Stiftung Frankfurt /Main 2010

Die Arbeitshilfe kann im Otto Brenner Shop kostenfrei bestellt und heruntergeladen werden.