Otto Brenner Stiftung

Die Geschichte der Otto Brenner Stiftung

Zur Geschichte der Otto Brenner Stiftung

Die Otto Brenner Stiftung (OBS) ist die Wissenschaftsstiftung der IG Metall mit Sitz in Frankfurt am Main. Ihre Gründung datiert auf das Jahr 1972, dem Todesjahr des ehemaligen 1. Vorsitzenden der IG Metall, Otto Brenner.

Durch die deutsche Einheit flossen der OBS 1997 beträchtliche Mittel aus dem Liquidationserlös der IG Metall der DDR zu. Deshalb wurde der Stiftungszweck erweitert und es konnten neue Arbeitsschwerpunkte innerhalb der „Zustiftung Ost“ entwickelt werden.

Im Jahr 2004 wurden die Mittel der Stiftung durch die IG Metall nahezu verdoppelt. Heute stehen der Stiftung für ihre Arbeit aus der „Zustiftung Ost“ und der „Zustiftung Vorstand“ annähernd gleichhohe Erträge aus dem Stiftungsvermögen zur Verfügung.

In den Anfangsjahren förderte die OBS vor allem arbeitsrechtliche Publikationen. Nach 1997 wurden verstärkt Projekte zu ostdeutschen Fragestellungen entwickelt und umgesetzt. Seit 2004 konnten die Themenfelder der Stiftungsarbeit insgesamt stark ausgeweitet werden.

Dies ermöglicht es der Stiftung, sich heute breiter in der Öffentlichkeit zu präsentieren (z.B. durch den „Otto Brenner Preis für kritischen Journalismus“) und den gesellschaftlichen Diskurs durch Veranstaltungen und Publikationen nachhaltiger anzuregen.