Otto Brenner Stiftung

Rhein-Main-Runde am 22. Februar

Podium: Alexander Hensel, Lars Geiges, Katharina Sperber, Carl Berning und Gerd Mielke

Den Umfragen zufolge wird die „Alternative für Deutschland“ (AfD) den Sprung in drei weitere Landtage schaffen, wenn am 13. März in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt gewählt wird....

Aus der einst als „Professorenpartei“ gestarteten eurokritischen AfD ist längst eine rechtspopulistische Protestpartei geworden, die sich vor dem Hintergrund der Zuspitzung innenpolitischer Debatten weiter radikalisiert hat. Während inzwischen einige Landesverbände klar völkisch und eindeutig nationalistisch auftreten, geben sich andere noch betont moderat und wollen als „konservativ-liberale Volkspartei“ bürgerliche Wählerschichten ansprechen.

Die neue Studie des Göttinger Instituts für Demokratieforschung vergleicht das Profil der Landesverbände vor den Wahlen am 13. März. Ein richtungsweisender Wahltag steht nicht nur der AfD bevor: deren innere Machtverhältnisse könnten sich durch die Wahlergebnisse verschieben, die parlamentarische Etablierung voranbringen und ihre Aussichten für die Bundestagswahl 2017 deutlich verbessern. Wir präsentieren und diskutieren die spannenden Ergebnisse der demnächst erscheinenden AfD-Studie der OBS.

„Die AfD vor den Wahlen am 13. März“
- Programme, Profile, Personen -

Es präsentierten und diskutierten die Ergebnisse der OBS-Studie:

Alexander Hensel und Dr. Lars Geiges, Göttinger Institut für Demokratieforschung
Prof. Dr. Gerd Mielke und Dr. Carl Berning, Institut für Politikwissenschaft, Uni Mainz

Die Veranstaltung wurde von Katharina Sperber moderiert, Frankfurt am Main

Montag, 22. Februar 2016, 19:00 Uhr
main_forum (Vorstand der IG Metall)
Wilhelm-Leuschner-Straße 79
60329 Frankfurt am Main 

Bildergalerie



Vorstellung der Rhein-Main-Runde

Die Rhein-Main-Runde ist aus dem Bedürfnis entstanden, kontroverse Themen aus dem begrenzten gewerkschaftlichen und parteipolitischen Rahmen herauszuholen und dafür eine öffentliche Plattform zu schaffen, die eine lebendige Debatte auf breiter Grundlage ermöglicht.
Mit Veranstaltungen über aktuelle Themen sowie über Grundfragen unserer ökonomischen und gesellschaftlichen Ordnung möchte die Rhein-Main-Runde einen offenen Meinungsaustausch zwischen Wissenschaftlern/-innen, Gewerkschaftern/-innen, Politikern/-innen und Bürgern/-innen anregen.

Dabei stehen folgende Fragen im Vordergrund:

  • Wie lässt sich angesichts der Umwälzungen, des sozio-ökonomischen Strukturwandels und der sich beschleunigenden Internationalisierung aller Lebensbereiche die soziale und demokratische Grundverfassung unserer Gesellschaft sicherstellen?
  • Wie kann die soziale Dimension im europäischen Integrationsprozess bei dessen Gestaltung berücksichtigt werden?
  • Wie lassen sich die Arbeitsbeziehungen in Europa weiterentwickeln?

Sozialstaatlichkeit und Sozialpartnerschaft, Beteiligungsrechte und Chancengleichheit für alle, Teilhabe der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer am wirtschaftlichen Fortschritt sowie Beteiligungsrechte im Unternehmen sind die Ziele, denen sich die Rhein-Main-Runde verpflichtet fühlt.