– Die grundrechtliche Wurzel des Europäischen Sozialmodells und seine Perspektiven in Zeiten der Krise"
Euro-Krise, Staatenverschuldung und Sozialisierung der Kosten beherrschen die aktuellen Debatten. Auch die Diskussion um eine europäische Wirtschaftsregierung wird ohne die Einbeziehung der sozialen Dimension geführt. Gleichzeitig sind die Folgen einer verfehlten Wirtschafts- und Finanzpolitik in mehreren Ländern sichtbar: Hohe Arbeitslosigkeit, Kürzung der Sozialleistungen, Existenzängste. Das ist Sprengstoff für Wirtschaft, Gesellschaft und Demokratie.
Wir laden herzlich ein zur Diskussion mit dem ehemaligen Justiziar des Europäischen Gewerkschaftsbundes Klaus Lörcher. Er wird uns die Geschichte und den aktuellen Stand der Europäischen Sozialcharta auch vor dem Hintergrund der Charta der Grundrechte der Europäischen Union vorstellen, aber auch Perspektiven für weitere sozialpolitische Initiativen erläutern.
Montag, den 7. November 2011, 19.00 Uhr
Main_Forum (Vorstand der IG Metall)
Wilhelm-Leuschner-Str. 79
60329 Frankfurt am Main.
Die Rhein-Main-Runde ist aus dem Bedürfnis entstanden, kontroverse Themen aus dem begrenzten gewerkschaftlichen und parteipolitischen Rahmen herauszuholen und dafür eine öffentliche Plattform zu schaffen, die eine lebendige Debatte auf breiter Grundlage ermöglicht.
Mit Veranstaltungen über aktuelle Themen sowie über Grundfragen unserer ökonomischen und gesellschaftlichen Ordnung möchte die Rhein-Main-Runde einen offenen Meinungsaustausch zwischen Wissenschaftlern/-innen, Gewerkschaftern/-innen, Politikern/-innen und Bürgern/-innen anregen.
Dabei stehen folgende Fragen im Vordergrund:
Sozialstaatlichkeit und Sozialpartnerschaft, Beteiligungsrechte und Chancengleichheit für alle, Teilhabe der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer am wirtschaftlichen Fortschritt sowie Beteiligungsrechte im Unternehmen sind die Ziele, denen sich die Rhein-Main-Runde verpflichtet fühlt.