Otto Brenner Stiftung

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Datum: 22. Juni 2010
Autor: Otto Brenner Stiftung

Neue Studie der Otto Brenner Stiftung erschienen: "Fachkräftemangel in Ostdeutschland"

Führt der Geburtenknick in den neuen Bundesländern zwangsläufig zu einem Lohnplus?
Droht dem Osten der Republik eine "Verwilderung" der Tarifstrukturen oder ein neuer Schub von Entindustrialisierung?

Sind die Betriebe in Ostdeutschland auf den dramatischen Geburtenrückgang vorbereitet oder besteht die Gefahr, dass noch mehr Arbeitsplätze wegen personalpolitischer Inkompetenz verloren gehen?

Das sind einige der Fragen, die ein Forscherteam um den bekannten Industriesoziologen Prof. Dr. Burkart Lutz in einer brandaktuellen Studie nachgegangen sind.

"Fachkräftemangel in Ostdeutschland", so der Titel der Untersuchung, ist bei der Otto Brenner Stiftung erschienen; sie kann online bestellt werden und steht für Sie zum Download bereit.

Der Arbeitsmarkt in Ostdeutschland war bisher von einem kräftigen Nachwuchsüberschuss gekennzeichnet - hohe Arbeitslosigkeit und Abwanderung waren die Folgen.

Die Phase des "Überangebots" geht jetzt unweigerlich zu Ende. Kohortenstarke Jahrgänge gehen in Rente, aber die Zahl der SchulabgängerInnen sinkt auch dramatisch.

Die Studie wirft die Frage auf, ob die Betriebe auf diese neue Situation vorbereitet sind.
Skizziert wird, welche denkbaren Szenarien den Arbeitsmarkt im Osten künftig prägen werden.
Was die Unternehmen, die Tarifpartner und der Staat auf den Weg bringen müssen: auch diesen Aspekten wird in der Studie nachgegangen.

Wir haben für Sie eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse erstellt.
Sie finden sie hier: Informationen zur Studie

Die Studie steht zum Download bereit; sie kann auch direkt (und kostenlos) bestellt werden: Otto Brenner Shop


Das Team um Prof. Lutz steht für Rückfragen gerne zur Verfügung: +49-345-55266-00

Wir danken für Ihr Interesse an der Studie und der Arbeit der Stiftung.

Download: Pressemitteilung 22.06.2010 [PDF – 549KB]